24.12.2010, Frohe Weihnachten

Hallo Keks, hallo Krümel. Na, wie gefällt euch euer Geschenk? Ich bin so froh, dass es euch gibt! Hab euch sehr, sehr lieb!
Und weil ihr dieses Jahr so brav wart gibt's noch was: foto
Im Frühjahr gehts nach Hösbach. Ist alles schon geklärt. Wir müssen nur noch einen Termin finden. Mal sehen was die zu unserer Rakete sagen...
Bis morgen : )


19.12.2010, Weihnachtshüten

Gestern waren Micha und ein paar ihrer anderen Hüteleute bei uns. Bei der Kälte gibts doch nichts schöneres als durch den Schnee zu stapfen und sich später mit heissem Tee & Weihnachtsplätzchen wieder aufzuwärmen. Hat Spaß gemacht.
foto Hütemäßig war es aber eher bescheiden. Die meiste Zeit haben Micha und die anderen mit Übungen zur Erregungskontrolle verbracht. Das ist echt ein Spagat zwischen einem gehorsamen Hund, der sich an den Schafen kontrollieren lässt & einem guten Hütehund, der auch mal selbstständig Entscheidungen treffen muss. Smilla war gar nicht an den Schafen. Wäre sicher auch nicht gut gegangen. Denn das eine oder andere mal wäre es sicher mit ihr durchgegangen. Keine gute Idee nach den ganzen Kontrollgeschichten ; )
Zum Abschluss gabs nochmal eine kleine Spielstunde. In der middle unser altdeutscher Tiger.


14.12.2010, Emily spielt wieder mit

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Emily humpelt zwar immernoch ein wenig & kommt nicht hinterher, wenn Smilla den Turbo einschaltet, aber es reicht schon wieder um der Kleinen zu zeigen, wer der Chef im Ring ist.
Ergebnis sind eine Reihe schöner Winter-Spiel-Fotos...




09.12.2010, Sonnenaufgang bei den Schafen

Heute war ich mit den Hunden schon ganz früh bei den Schafen. Der frühe Morgen ist - wenn man nicht arbeiten muss - einfach die schönste Tageszeit. foto
Es gibt ein paar - wie ich finde - wunderschöne Fotos zu bestaunen...



07.12.2010, "footrot flats" von Murray Ball

Gerade eben im Netz entdeckt. Der Comic passt so gut zu Smilla. Es ist als wäre er allein für sie gezeichnet worden. Sie ist also nicht der einzige Hund der sich durch Fliegen vollkommen aus dem Konzept bringen lässt...
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Murray Ball, der Autor dieser genialen Comics stammt aus Neuseeland. Die ersten "Footrot Flats"-Comics entstanden ab 1975. Lustige Geschichten über den Alltag auf einer neuseeländischen Farm. Hauptdarsteller ist ein Hund, der zwar einen Namen hat, aber nur "Dog" genannt wird.
In Deutschland ist die "footrot flats" bekannt als "Dog von der Stinkfussfarm". Der 1986 erschienene Film "Footrot flats - A dog`s tale" wurde auch hierzulande ausgestrahlt.


04.12.2010, Emily wird 10!!!

foto Emily wird heute 10 Jahre alt. Happy Birthday! Wie es sich für einen Senior gehört ist sie momentan auch nicht so gut zu Fuß. Hoffentlich kann sie sich bald wieder um ihre Smilla kümmern...
Letzte Woche war sie mal mit bei den Schafen und hat sich eigentlich ganz gut angestellt. Im Vorjahr hatte sie gar keine Idee davon, was sie mit den Schafen machen soll. Diesmal hat sie sie zumindest bewegt ;)


04.12.2010, Wandern mit Schaf & Hund

Zweimal waren wir jetzt schon mit den Damen unterwegs heute ganze zwei Stunden lang. Wir sind ein gutes Stück am Damm zum Rhein entlang gegangen. Smilla & Frauchen hinter, Herrchen mit Brottüte für Notfälle vor der Herde. Klappt super!
Diese Ausflüge sind einfach traumhaft. Gerade uns & den Schafen gefallen sie sehr gut. Aber auch für Smilla machen sie Sinn. Es ist eine gute Abwechslung zum normalen Training im Pen, wo wir Smilla im Moment eigentlich nur Nachtreiben lassen & dabei versuchen ihr beizubringen ihren Druck richtig zu dosieren... Die Anforderungen an einen guten Herdengebrauchshund sind ganz andere als bei Aussies, die für Trials trainiert werden. Die Schafe sollten beim Laufen immer noch Zeit zum Fressen haben. Stress ist zu vermeiden, denn gestresste Tiere setzten kein Fett an & bringen weniger Geld. Der Hund arbeitet viel weniger direkt an den Tieren & greift nur korrigierend ein. Seine Arbeit beschränkt sich vor allem auf das Flankieren, um die Tiere von irgendwelchen Flächen fernzuhalten...
Eigentlich müssten wir für die Pflegemaßnahmen am Damm bezahlt werden :) Beweisfotos hier!


14.11.2010, Hüteseminar: "Aussies only"

Seminartag mit Micha und den Damen. Leider haben wir das wunderbare Fotowetter am Morgen verpasst. Trotzdem sind ein paar schöne Bilder dabei rausgekommen.
Fotos gibt's hier zu bestaunen. Schreibt uns einfach eine Mail mit den Nummern der Bilder, die ihr wollt und wir schicken sie euch auf CD zu...


14.11.2010, Trainingsfortschritte

Seit ungefähr einer Woche trainieren wir Smilla jetzt an nur drei Schafen. Sie kann sich deutlich besser konzentrieren, ist immer ansprechbar & arbeitet viel ruhiger. Aber auch uns fällt es jetzt leichter, da man viel mehr Zeit für alles hat. Der eigentliche Vorteil des Trainings an so einer kleinen "Herde" ist, dass man die Kommandos immer durchsetzen kann. Smilla ist immer in Reichweite. Macht viel Spaß. Schade, dass die Tage so kurz sind...


07.11.2010, Damenbesuch

Wir haben endlich wieder die Möglichkeit täglich mit Smilla zu trainieren. Die zehn Damen sind noch ganz schön fluchtig und verlangen uns viel ab. Aber egal wie hilflos man inmiddlen der Schafe steht und wie absurd die Kommandos sind die man Smilla gibt, sie verliert nur selten den Überblick und macht -meistens- intuitiv das Richtige. Wir hatten allerings auch schon Situationen, wo selbst sie nicht mehr weiter wusste :) Allerdings wird Smilla bei der Geschwindigkeit der Schafe nie lernen ihren Druck richtig zu dosieren. Unsere Strategie sieht jetzt folgendermaßen aus: Alle Schafe werden mit viel Brot und Kraftfutter auf den Menschen geprägt. Bisher suchen sie keinen Schutz bei uns. Sie rennen einen eher über den Haufen, eben weil Smilla zu viel Druck macht. Um nicht zu warten bis wir mit der großen Herde trainieren können haben wir uns einen blickdichten Pferch gebaut, der es uns erlaubt die drei pflegeleichtesten Schafe seperat zu hüten, ohne das diese wieder zurück zu den anderen wollen.
Das Training an nur drei Schafen erlaubt es uns Smilla mit Hilfe eines Hütestabs hinter den Schafen auf Abstand zu halten. Jetzt kann sie endlich lernen die nötige Geschwindigkeit und Distanz besser einzuschätzen...
Mal sehen, ob dieser "klassische" Weg zum Erfolg führt... Es gibt auch endlich wieder ein paar Fotos: von Malte, unserem Norweger, von Smilla und Emily & vom Hüten. Ausserdem sind auch Videos von den Trainingseinheiten in Arbeit...


13.10.2010, Hundeschulenfest bei Micha

Am Sonntag hat Micha ein Fest veranstaltet. Viele Hundemenschen, viel Essen und Trinken und eine Menge Spass. Für die Hunde gab es ein kleines Freilauf-Areal.
Smilla ist eine ganz schöne Zicke geworden. Anstatt sich wie noch vor ein paar Monaten jedem noch so kleinen Hund zu unterwerfen geht sie momentan voll in die Offensive. Und keiner gibt ihr mal Contra. Hoffentlich verwächst sich das wieder. Nachdem sie also fast alle Hunde einmal blöd angemacht hatte stand sie ein wenig frustriert herum und schaute den anderen beim Toben zu. Dummer Hund ;)


26.09.2010, Nachtrag aus Norwegen

foto Dieses Foto können wir euch nicht vorenthalten. Wie eine geisterhafte Erscheinung klebte die norwegische Pudeldame an einer Fensterscheibe im ersten Stock und sah raus in den Regen. Man beachte wie gut Frisur und Vorhänge harmonieren...












26.09.2010, Hütetraining 20/2010

Nach unserem Urlaub waren wir erst dreimal bei den Schäfchen. Jedesmal haben wir "Furche" oder "seitliches Treiben" geübt. Bei den FURCHE-Übungen hat's letzte Woche Klick gemacht. Die Schafe und Frauchen standen auf einem abgeernteten Getreideacker & Smilla auf dem Feldweg daneben. Wir lassen sie dann mit FURCHE und KEHRT von einem zum anderen Ende der Herde pendeln & schicken sie RAUS, wenn sie den Weg in Richtung Schafe verlässt. Ziel ist ein Hund, der eine Grenze möglichst selbstständig wehrt, dabei im zweifelsfall auch mal ein Kommando übergeht & nicht nur hinter, sondern auch neben der Herde treiben kann. Die Frage ist, ob wir den Lernerfolg auch auf andere Bodenbeschaffenheiten übertragen können... Eine Übung für das seitliche Treiben: Frauchen vor den Schafen auf dem Acker, Smilla seitlich dahinter auf dem Feldweg. Mit einem HIER haben wir sie vom Ende der Herde nach vorne gerufen & sie -vorne angekommen- auf dem Weg belohnt. Dann ein BLEIB, die Herde vorbeiziehen lassen & das ganze wiederholen. Das klappte -ganz aussietypisch- besonders gut wenn die Herde relativ nah am Weg war und sich in stetiger Bewegung befand. Smilla sieht halt keinen Sinn darin irgendwelche Wege vor unbeweglichen Schafen zu beschützen. Und wenn die Schafe sich nicht bewegen wollen, dann muss der Hund auch mal etwas mehr Druck machen dürfen : ) Dieses FURCHE-lernen geht soweit das Smilla mittlerweile die Richtungskommnados völlig vergessen hat und nur auf Körpersignale reagiert. Aber das ist nicht so wild, denn ab nächster Woche haben wir wieder unsere eigene kleine Herde & viel Zeit zum Üben!


05.09.2010, Hüteseminar

Endlich mal wieder ein Seminartag mit Micha und den Damen. Bestes Fotowetter und eine nette Truppe.
Smilla war die Ruhe selbst. Die Läufigkeit schlaucht sie ganz schön. Auch deshalb war es für sie gar nicht frustrierend den anderen Hunden beim Schafe scheuchen zuzusehen. Viel zu anstrengend die Arbeit alleine zu erledigen... Nur in der Mittagspause und später beim Umsetzen der Schafe zu Ende des Seminars hat sie ein wenig mitgeholfen. Alles in allem ein schöner, ruhiger Seminartag.
Fotos gibt's hier zu bestaunen. Schreibt uns einfach eine Mail mit den Nummern der Bilder, die ihr wollt und wir schicken sie euch auf CD zu. Macht euch keine Sorgen über leicht über- oder unterbelichtete Aufnahmen. Falls ihr euch für ein paar Bilder begeistern könnt, bearbeiten wir sie selbstverständlich noch...


9. - 29.07.2010, Urlaub in Norwegen

Während ihr euch bei mehr als 30°C zuhause eingesperrt habt waren wir im lauwarmen Norwegen. Wir hatten fast durchgängig tolles Wetter, nur sehr wenig Regen, eher ungewöhnlich für norwegische Verhältnisse...
foto Trotz der strengen Einreise- bestimmungen und der Leinenpflicht ist Norwegen auch für Hundebesitzer ein tolles Land. Es gab ein paar extrem anstrengende Wanderungen in teils sehr steilen und ansonsten moorigen Landschaften. Von ausgebauten Wanderwegen halten die Norweger auch nicht so viel. Gerade wegen der fast unberührten Natur war es aber auch so wunderschön! Wir haben zwar keine Trolle, keine Elche und Rentiere getroffen, aber auch sonst keine Menschenseele. Und überall laufen fast wild lebende Schafe rum. Ein Hundeparadies!
Smilla hat auf einer unserer Touren ein krankes Lämmchen gefunden. Ohne Mutter & total entkräftet lag es in einem kleinen Waldstück. Wir haben es gerettet. Ein ganz schöner Brummer von ungefähr 30 Kilo. Norwegische Tierärzte behandeln ihre Patienten in ihrer Küche. Behandlungs- und Esstisch sind ein und dasselbe. Ein bißchen von dieser norwegischen Lebensart können wir uns hoffentlich behalten. Für Barfer vielleicht ganz interessant: Gut sortierte norwegische Supermärkte führen die gesamte Palette vom Schaf. Von der Keule bis zum Kopf... Leider haben wir für einen Besuch von Smillas Bruder Nix keine Zeit gefunden. Norwegen ist groß und die Strassen sind schmal...


04.07.2010, Heimkehr der Damen

Um der Hitze zu entgehen klingelte um drei Uhr morgens der Wecker. Bei Sonnenaufgang wollten wir uns bei Micha treffen, um ihre Damen wieder nach Hause zu holen. Es galt die insgesamt 37 Schafe sicher ans Ziel zu bringen...
Quer durch das Umland von Wiesbaden, vorbei kläffenden Hunden, durch dunkle Unterführungen, über Brücken & vielbefahrene Landstraßen zurück nach Hause.

GRÖSSERE KARTE
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten (die Schafe wollten ihren sicheren Schlafplatz nur ungern verlassen...) ging es los. Parallel zu einer vierspurigen Straße & mit Schafen, die nichts anderes im Sinn haben als den Grünstreifen in sich hineinzuschlingen. Das konnte ja heiter werden. Im Grunde war das aber schon die kritischste Situation des Tages. Ab dann hat alles super geklappt...
Die Strecke hatte ungefähr 11,5km. Wir haben fast vier Stunden gebraucht. Eine lange Pause zwischendrin um uns und den Schafen nicht zuviel zuzumuten. Smilla hat die meiste Zeit hinter der Herde für eine angenehme Reisegeschwindigkeit gesorgt, während Micha mit Motte & Luzy vor allem an der Seite und vor der Herde gearbeitet hat. Es galt zu verhindern, dass sich die völligst ausgehungerten Damen an den erntereifen Getreideäckern satt essen.
Die Damen sind einfach zu gut für diese Welt. Vielleicht wären sie uns auch ohne Hund hinterher gelaufen : )
Es gibt einen ganzen Haufen Fotos zu bestaunen...


21.06.2010, Hütetraining 16 und 17/2010

Wir werden mutiger, trauen Smilla mehr zu & sie nutzt es bislang nicht aus. Ruhiges Arbeiten, gemeinsames Treiben. Sehr schön!
Ab nächster Woche werden die Böcke wieder durch die altbekannte Damentruppe ersetzt. Das ist auch gut so. Wenn die Böcke ins Rennen kommen, dann geht man besser aus dem Weg... Mit den Damen wird das Training wieder ganz anders aussehen. Weniger Bewegung & weniger Abstand, aber mehr freies Arbeiten ohne blöde Zäune.
Nächstes Training wollen wir Smilla noch mehr Freiheiten lassen. Nach den ganzen Kontrollgeschichten der letzten Wochen, soll sie wieder mehr selbstständig arbeiten und sich ausprobieren. Auf diese Weise werden wir es natürlich provozieren, dass Smilla in Rage & somit ins Hetzen kommt. Als Absicherung werden wir sie also an die Schleppleine hängen, um sie notfalls "RAUS" zu schicken.


14.06.2010, Hütetraining 14/2010

Freies Abeiten mit Hütestab. Gemeinsames Treiben. Nur einmal ist Smilla zu den Köpfen gegangen und hat die Herde umgedreht. Die Böcke suchen auch dann keinen Schutz beim Menschen. Sie rennen einen über den Haufen und bringen möglichst viel Abstand zwischen sich und den Hund. Alles verlief aber relativ kontrolliert und ohne Verletzte. Im Grunde müssten wir Smilla viel mehr selber nachdenken und arbeiten lassen. Es hatte bestimmt einen guten Grund auch mal die Köpfe der Schafe zu kontrollieren. Allerdings hüten wir quasi auf dem freien Feld. Kein Zaun der die Böcke aufhält, wenn Smilla einen Fehler macht. Sonst gab es keine weiteren Zwischenfälle. Smilla arbeitet sehr gut mit & nimmt das "LANGSAM"-Kommando immer besser an.


14.06.2010, Gewaltfrei Hüten lernen

Letzte Woche war mal wieder ein Hüteseminar. Es waren neben Micha drei weitere BHV-Hundetrainer anwesend. An Fachleuten hat es demnach nicht gemangelt. Das Seminar stand unter dem Motto "gewaltfrei Hüten lernen". Die BHV-Leute sind echt nicht einfach... Die Zuhilfenahme eines Hütestabes wurde verteufelt. In der Regel wird dieser ja so genutzt, dass der Hund dem Druck des Stabs ausweicht. Und jeglicher Druck ist böse. Das man einen Hütestab benutzt bedeutet allerdings nicht, dass Hund oder Schafe mit dem Stab verdroschen werden oder Angst vor dem Stab haben müssen. Die Leute haben echt Vorstellungen... Ganz nach den Prinzipien des BHV wurden also kleine Fortschritte konsequent geklickert. Und mit der Hand im Futterbeutel wird sich dann gefragt, warum der Hund sich nicht von einem löst : )
Das Klickern beim Hüten macht im Grunde schon Sinn, wenn es darum geht langsames Arbeiten zu fördern oder auch den Abstand zu den Schafen zu vergrößern & auch man selbst macht sich beim Klickern mehr Gedanken, was genau das richtige Verhalten des Hundes ausmacht. Oft lenkt die viele Belohnerei den Hund allerdings mehr von der Arbeit ab, als das sie nutzt. Letztendlich ist der Klicker genau wie der Hütestab eine Hilfe, die man so schnell wie möglich wieder abbauen sollte. Wir selber haben Smilla nicht ohne Leine an den Böcken arbeiten lassen. Zur Sicherheit der Schafe und auch damit die anderen Hunde nicht so hochdrehen, wenn Smilla ins Rennen kommt. Die Böcke waren anfangs wieder so flüchtig, dass der Round Pen zu klein war. Man konnte sie nicht vom Zaun wegtreiben. Sie nehmen kein Futter und haben auch noch viel Angst vorm Menschen. Echt schwer. Die Herren haben ein paar Kilometer gemacht. Nachmittags wurden sie dann müde und unsere Arbeit wurde leichter.
Smilla tut die Arbeit an den Böcken sehr gut. Allein ihr Dasein reicht aus um sie zur panischen Flucht zu bringen. Hier hat sie eine Chance zu lernen, wie wenig Druck ausreicht um Schafe zu treiben. Und auch die Leine sieht Smilla endlich als Hilfe an. Kein Zerren mehr wie im letzten Jahr, sondern ganz ruhiges und entspanntes Arbeiten. Schön anzusehen! Das "WALK ON" sieht bombig aus. Sie nimmt den Kopf runter auf Schulterhöhe und macht ganz langsam Schritt für Schritt. Wie im Bilderbuch. Ob es ohne Leine auch so schön funktiomiert?


03.06.2010, Stockdog-Trial bei S Bar L in Hösbach

Am Donnerstag waren wir zusammen mit Micha & Motte bei einem Hüte-Trial in Hösbach im Spessart. Nie haben wir so viele schöne & vor allem gelassene Aussies auf einem Haufen gesehen. Spricht eindeutig für die Arbeitslinien...
Als wir ankamen war gerade die Teams der "Started"-Kategorie an den Schafen - jeweils fünf Stück - relativ fluchtig. An einem guten Tag hätten wir mit Smilla die hier gestellten Aufgaben gut meistern können. An einem schlechten Tag hätte Smilla die Schafe - wie ein paar andere Hunde auch - erstmal durch die Gegend gejagt. Wir müssen hier unterscheiden zwischen Schadenfreude & der Tatsache zu realisieren, dass auch andere Menschen kleine Brötchen backen. Letzteres war der Fall. Es ist ermutigend zu sehen, dass auch andere mit dem Temperament ihrer Hunde zu kämpfen haben & wir doch schon einiges gelernt haben. Wer sich für die verschiedenen Trial-Kurse, die Regeln & Bewertungskriterien interessiert, der ist beim WEWASC gut aufgehoben. foto Nachmittags kamen dann die Rinder an die Reihe. Das war wirklich beeindruckend. Wie diese kleinen flinken Hundchen dieses störrische und große Vieh durch den Kurs lenken & wie mutig sie an die Rinder gehen. Ein paar Hunde haben das Vieh garnicht bewegen können. Da sind wir beim Thema Präsenz des Hundes. Wir sprechen hier nicht über die Größe, sondern über die Durchsetzungskraft. Später haben wir noch ein bisschen an Michas Böcken gearbeitet. Die sind wahnsinnig fluchtig. Zehn Meter Abstand zum Hund sind ihnen schon zu wenig & sie kleben auch nicht an den Beinen der Menschen. Das genaue Gegenteil von den Damen aus dem Harz eben. Wir sind gespannt auf das Hüteseminar am Sonntag...


25.05.2010, Hüteseminar im Harz

Kurzurlaub über Pfingsten. Übernachtet haben wir drei in unserem neuen Wohnmobil. Wahnsinnig geräumige 1,5m² Liegefläche... Wir sind schon einen Tag vor Beginn des Seminars angereist. Perfektes Wetter. Wunderschöne Landschaft. Micha war gerade fertig mit der Schur der großen Herde...
foto Dann gab es das Wiedersehen mit den Damen. Wer Smillas Trainingsberichte regelmäßig verfolgt, der wird Rosalie noch kennen. Sie hat nichts verlernt...
Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück im Sonnenschein kam Micha mit den anderen. Die Seminarteilnehmer und ihre Hunde hätten unterschiedlicher nicht sein können. Eine interessante Mischung. Nicht nur die Menschen, auch die Hunde. Ein Pumi, zwei Schapendoezen - Landsmänner von Smilla - & ein neun Monate alter Harzer Fuchs. Am ersten Seminartag hatten alle Hunde so ihre Probleme mit Rosalie, die zu allem Unglück auch noch ihr Lamm dabei hatte. Die Herde war relativ statisch und für die unerfahrenen & eher zurückhaltenden Hunde nicht leicht zu bewegen. Dank des guten Grundgehorsams aller Hunde kamen wir mit den Übungen trotzdem sehr gut voran, so dass alle schon vor dem Mittagessen frei an die Schafe durften. Das gab's noch nie.
Am zweiten Tag haben wir dann beschlossen es den Hunden ein wenig leichter zu machen & Rosalie vom Training auszuschliessen. Smilla durfte den ersten Versuch unternehmen, sie von der Herde zu trennen & beinahe hätte das auch funktoniert. Sie hat sehr ruhig & mit viel Abstand gearbeitet, so als wollte sie den anderen Hunden zeigen, wie man das macht. Smilla hat praktisch während des gesamten Seminars sehr gut gearbeitet - ein paar Einzelgespräche mit Rosalie am ersten Seminartag ausgenommen. Falls ihr Fotos haben wollt, schreibt euch die Nummern auf den Bildern auf (stehen auch noch mal unten links in der Ecke) und schreibt uns 'ne Mail. Adresse findet ihr unter "KONTAKT". Danke.


18.05.2010, WALK UP - Anneke de Jong

foto Ein tolles & leicht verständliches Buch, was uns die Augen über das Arbeiten mit dem Aussie geöffnet hat. Viele "Macken" von Smilla machen jetzt Sinn & gleichzeitig zweifeln wir ein wenig daran, ob wir mit dem bisherigen Training wirklich noch weiterkommen. Man kann Aussies eben nicht immer mit den selben Methoden trainieren wie Altdeutsche oder die anderen Herdengebrauchshunden - und auch nicht wie Border Collies.
Es steht aber auch außer Frage, dass Smilla bei Micha bis heute viel gelernt hat, die ein "klassisch" ausgebildeter Aussie nicht könnte. Mit dem neuen Wissen über Smillas Stärken können wir sie nun gezielter fördern & ihre Fehler schneller korrigieren. Für uns heißt das vor allem sicheres Arbeiten. Wir müssen immer in der Lage sein, sie von Alleingängen abzuhalten & Druck herauszunehmen. Selber so stehen, dass wir in der Position sind, um immer gleich einschreiten zu können, wenn Smilla Fehler macht. Das wird uns mit weniger Schafen wahrscheinlich leichter fallen. Immerhin trainiert Smilla schon seit ihren Anfängen an Herden von ungefähr zehn Tieren. Da ist es manchmal etwas schwierig Smilla zu stoppen :)
Viele neue Ideen & Ansätze für das Training. Mal schauen, was wir daraus machen können...


16.05.2010, Hütetraining 11 und 12/2010

Letzte Woche haben wir zusammen mit unserem Lieblings-Berger de Picard trainiert. Ein lieber Zeitgenosse (solange er nicht denkt, die Schafe würden ihm gehören), der wirklich schon sehr gut und vor allem ruhig arbeiten kann. Gerade das Furche laufen! Ich hatte das Gefühl am besten klappte es, wenn das Frauchen nicht mehr gesagt hat als ein ermahnendes "RAUS", wenn er die Furche in Richtung Schafe verlassen hat. Die Hunde wissen meist genau, wo sie zu stehen haben. Es sei denn, wir verwirren sie, weil wir selbst nicht so genau wissen, was zu tun ist. Schön anzusehen!
Smilla war auch gut drauf. Erst waren wir ein wenig skeptisch als Micha uns vorschlug, die Schafe einfach mal grasen zu lassen. Wieder kein Schafgeschmack in Smillas Schnauze? Die Hunde hatten nur den Job das Gebiet auf dem die Herde grasen sollte zu begrenzen - Furche laufen eben. Eigentlich keine Aussie-Disziplin, aber eine gute Gelegenheit um "WARTEN", "RAUS DA" und "LAAAANGSAAAAAM" mit ihr zu trainieren. Hat wirklich gut geklappt und auch uns das Gefühl gegeben, dass Smilla etwas von dieser Lektion mitgenommen hat. Einen kleinen Ausflug in Richtung Schafe hat Smilla dann aber doch gemacht. Nichts wildes ein bißchen gescheites Hetzen. Ganz nach Smillas Geschmack. GRHGGH! Aber nichts im Vergleich zum gestrigen Training. Selbe Übung - anderer Berger de Picard. Die Schafe werden schneller. Micha und die Besitzer des Bergers werden lauter. Smilla wird noch aufgeregter. Es gibt kein Halten mehr - ab in die Schafe. "RAUS DA" und "HIER" funktioniert erst noch ganz gut. Der Hund kommt. Fluchtig, wie die Böcke halt so sind, machen sie sich aber auf den Heimweg zum Stall der Schäferei. Es musste schnell gehen. Smilla der einzige Hund in der Nähe, der die Herde noch umdrehen kann. In der Beziehung kann man die Berger natürlich vergessen. Die machen große Löcher. Ein schnelles "BRING SIE ZURÜCK" und der kleine Hund startet ab und dreht die mittlerweile dreissig Meter entfernte Herde spielend wieder um.
Hier aber wieder unser altbekanntes Problem. Sie macht zu viel Druck, arbeitet zu eng an den Schafen. Bei den Böcken, die sich auch schon durch Smillas Auge bewegen lassen (das gab's noch nie!), eine schlechte Idee. Die Böcke geben Vollgas. Einer verlässt die Herde und Smilla treibt ihn beim Versuch ihn zurückzubringen in einen Zaun. Resultat: Eine - gott-sei-dank - kleine Wunde im Oberschenkel des Bocks. Smilla hat die Herde gesprengt & konnte ihren eigenen Fehler dann nicht mehr korrigieren. Danach war Leine angesagt. Wir waren schon ein wenig geschockt. Na ja, wir hätten versuchen müssen sie zu stoppen, als sie hinter den Schafen angekommen war. Aber hier fehlt uns einfach die Erfahrung und die Übung solcher Situationen. Dafür arbeiten wir einfach immer noch viel zu selten an den Schafen. Ein Training pro Woche reicht eben nicht, um einen Hund wirklich gut auszubilden... Am Wochenende geht's erst einmal in den Harz: Micha gibt dort ein Seminar & wir sehen uns ihren zukünftigen Arbeitsplatz an: rund zweihundert Damen plus Lämmer und ein einsamer Wanderschäfer...


10.05.2010, Hütetraining 10/2010

Gestern nachmittag ging's dann weiter zu den Böcken bei Micha. Die Böcke riechen im Gegensatz zu den Damen wirklich streng, sind aber entgegen unserer Vorbehalte sehr umgänglich. Eher fluchtig als angriffslustig. Wahrscheinlich weil sie den Winter im Stall verbracht haben...
Endlich mal wieder freies Arbeiten. Wie immer erst ein wenig Disziplin außen am Round Pen. Dann rein ins Getümmel. Immer wenn Smilla zu stürmisch war wieder raus, um sie nach ein paar einfachen Übungen wieder an die Schafe zu lassen. Das ist nur zweimal passiert! Schnell hat Smilla das Prinzip verstanden, ist trotz panisch flüchtender Schafe ruhig geblieben & hat darauf vertraut das Frauchens Kommandos Hand und Fuss haben. Das Training tat Smilla & uns wirklich gut. Vorher hatten wir das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen - jetzt sind wir verdammt stolz! Die kleine Smilla wird doch noch besser...
Später haben wir noch ein wenig beim Training von einem Berger de Picard und Samson, dem Aussie von letzter Woche, zugesehen. Auch das hat Spass gemacht. Gerade beim Zusehen kann man viel dazulernen. Vieles fällt einem nicht auf, wenn man selber gerade mit Hund & Schafen gleichzeitig zu kämpfen hat : )


09.05.2010, Almabtrieb

Heute haben wir die Pferde auf die Sommerweide unten am Rhein umgesetzt. Smilla mag sie immer noch nicht. Zu groß und gruselig. Manchmal fragen wir uns, was wir da falsch gemacht haben. Es gab nie irgendeine brenzlige Situation & Smilla kennt Pferde ja eigentlich schon seit ihrer Geburt. Trotzdem gibt es auf Smilla's Seite auch ein paar neue Pferdefotos...


09.05.2010, Ferien auf dem Bauernhof

Letzte Woche waren wir zusammen mit Micha zu Besuch in Obermoschel. Sieben Stunden Fussweg von Mainz. Glücklicherweise besitzen wir ein Auto. Claudia, eine Schülerin von Micha, führt dort einen kleinen Biohof. Neben dem Gemüseanbau züchtet sie mit einer Herde von fast achtzig Coburger Fuchsschafen. Samson, ihr Australian Shepherd, muss genau wie Smilla noch eine Menge lernen. Er wird in Zukunft eine verantwortungsvolle Rolle im Betrieb einnehmen...
Geübt haben wir an den Jährlingen. Erst gemeinsames Umsetzen: Smilla hinten, Samson und Futtereimer vorne - beide Hunde angeleint. Neben einem kleinen Abstecher in den Schafstall, wo noch ein paar Nachzügler - Mutterschafe plus Lämmer - drin stehen, hat es ganz gut geklappt. Dies war aber eher verdienst des Futtereimers als der Hunde =)
Auf dem Stück angekommen, wo wir das Training abhalten wollten, haben wir einen Roundpen gesteckt & los ging's:
Viele Gehorsamsübungen: "WARTEN" - "RICHTUNGSKOMMANDO" - "WARTEN". Wie letzte Woche bei Micha, gab es außerhalb des Roundpens Brennnesseln. Ablegen & -setzen also nur an ausgewählten Plätzen möglich. Einen echt harten Hütehund haben wir da...
Das machte die nächste Übung etwas schwierig. Die Hunde sollten lernen, dass nicht das Roundpen die Grenze zu den Schafen ist, sondern dass die Distanz zwischen Hund und Schaf vom Menschen geregelt wird. Mensch im Pen, Hund außen. Leckerli über den Zaun werfen. Ein gutes Stück weg von den Schafen. "NIMM'S DIR" & "RAUS", dann "SIT" oder "DOWN". Dann wieder Leckerli an eine andere Stelle - immer mit Distanz vom Zaun.
Samson hatte Heimvorteil. Ihn kennen die Schafe. Smilla wurde von den Jährlingen erstmal von oben bis unten gemustert. Dieses Anstarren hat ihr natürlich gar nicht gefallen. Ein paar mal kam sie deswegen ins Bellen, war aber ansonsten gut zu gebrauchen.
Im Grunde ein schönes Training. Gerade in den Trainingspausen ist Smilla mittlerweile voll entspannt. Das einzige Manko ist, dass Smilla wieder nicht frei arbeiten konnte. Letzte Woche die Bockherde bei Micha, die wegen mangelnder Fitness, nicht so viel von den Hunden gescheucht werden sollte & diese Woche eine fremde Herde. Gute Gründe, um den Hund erstmal an der Leine zu lassen. Trotzdem leidet Smillas Interesse ganz eindeutig, wenn nur an Schafen gearbeitet wird, die sich nicht wirklich bewegen können bzw. die sie nicht wirklich bewegen darf. Schade, aber im Moment nicht zu ändern.
Unser Wunsch nach eigenen Schafen wurde an diesem Wochenende noch weiter bestärkt. Die Arbeit mit den Tieren macht einfach so viel Spaß. Zaunstecken ist eins unserer liebsten Hobbys : )


19.04.2010, Führerscheinpruefung bestanden!

Natürlich! Haben wir je daran gezweifelt? Sogar als Gruppenbeste, dank einem netten Prüfer, der ein- zweimal ein oder zwei Augen zugedrückt hat. Nur ein Beispiel: Während die Tabu-Prüfung bei uns mit einem in eine Folie verpacktem Stück Mett durchgeführt wurde, wurden die Hunde der anderen Gruppe mit ungeschützten Salamistückchen und Käsesahnetorte verführt. Gemein :)
Am Ende haben aber wirklich alle von uns bestanden. Wer hätte das gedacht? Der ablenkungsarme Teil auf dem Hundeplatz begann mit der Untersuchung des Hundes. Augen, Ohren, Zähne & Pfoten. Daraufhin sollte der Hund, wie gelernt, fixiert werden, damit der Prüfer ohne gebissen zu werden den Chip der Hunde auslesen konnte. foto Alles kein Problem! Dann folgte der Maulkorb. Während unser Prüfer schon nach dem Anlegen dieses Folterinstruments zufrieden war, mussten die anderen Hunde entspanntes Gehen mit Maulkorb unter Beweis stellen. Trotz der vielen Übung & hochwertiger Leckerlis hat Smilla den Maulkorb nie lieben gelernt. Hier wären wir also gestolpert. Später wurde dann nur noch zwei Minuten PLATZ auf Entfernung, SITZ /PLATZ /STEH aus der Freifolge & das Linksliegenlassen der besagten Köstlichkeiten verlangt. Hat alles ganz gut geklappt, aber von "ablenkungsarm" konnte gar keine Rede sein. Auf dem Platz liefen zwei Prüfungen parallel ab, das Buffet am Rande des Platzes war gut besucht, vor dem Zaun eine Menge Hunde und das Schlimmste - Flugtiere! Nach ungefähr 1:50min konnte Smilla die Mücken einfach nicht länger ignorieren. Im zweiten Anlauf hat's aber dann funktioniert :)
Der zweite Teil der Prüfung bestand aus einem Spaziergang mit allerlei Ablenkungen. Spruch des Prüfers:"Was mir jetzt noch fehlt ist ein Kinderwagen oder ein Rollstuhlfahrer..." Von Joggern, Fahrradfahrern, Menschen, die aus Gebüschen springen und anderen Hundehaltern bis zu Pferden war alles mit dabei.
Dann wieder zwei Minuten PLATZ in Entfernung vom Hundehalter auf einem gut frequentierten Waldweg. Da fragt sich doch warum wir so hart am STEH gearbeitet haben..., Begrüssung von fremden Menschen mit Hund (nicht die Hunde, nur die Menschen), ein Abruf, ein paar Übungen aus der Freifolge und wieder die lecker Mettwurst. Das war's... Der dritte Teil führte uns in die Wiesbadener Innenstadt. Im Grunde wurden hier wieder alle Übungen abverlangt. Hinzu kam ein kurzer Stop in einem Café & eine Fahrt im Aufzug. Smilla fand's gruselig. Das Ding war gläsern. Wo sie doch rutschige Böden eh schon nicht mag... Aber sie hat auch das überstanden. Vor dem Prüfungsteil in der Stadt hatten wir die wenigste Angst. Zum einen orientiert sich Smilla hier noch viel eher an uns als in Feld, Wald und Wiese, zum anderen gibt es hier viel weniger Mücken ;) Fazit: Bestanden mit Sternchen. Viel zu viel geübt. Ab jetzt lassen wir Smilla sich mal auf ihrem Erfolg ausruhen. Ich zitiere: "Too much regular obedience does not work for herding dogs." Wir lassen sie also in naher Zukunft wieder mehr ihre eigenen Entscheidungen treffen und Fehler machen :)


11.04.2010, Besuch von Schwester Nikita

Smillas Schwester war am Wochenende zu Besuch. Viel zu kurz, aber trotzdem schön. Smilla ist nicht so richtig warm geworden mit Nikitas Rudel. Sie war zurückhaltend bis ängstlich & braucht halt immer ihre Zeit, um andere Hunde kennen- und lieben zu lernen. Gestern morgen hat sie dann aber schon gut mitgemischt ;)
Nicht nur vom Aussehen - auch von ihrem Verhalten her sind sich die zwei schon sehr ähnlich. Viele ihrer Bewegungen und auch ihre Mimik sind einfach gleich. Und beide haben noch Hummeln im Hintern :)
Wir kommen bald mal zum Urlaub in die Schweiz!


11.04.2010, Fortschritte Hundeführerschein

In einer Woche ist Prüfung und wir kriegen langsam weiche Knie. Am Ende hängt es einfach von Smillas Tagesform und der Toleranzgrenze des Prüfers ab. Wir haben getan was wir konnten und das war in den letzten zwei Wochen nicht viel. Nur wenig Zeit für den Hund :(
Ab jetzt gibt's täglich ein straffes Trainingsprogramm, v. a. mit Tabu- & Bleib-Übungen. Aber nicht nur Smilla, auch Frauchen muss ran und langsam mal die Theorie lernen :)


11.04.2010, Update Hüten

Hüten liegt momentan auf Eis. Unsere Böckchen sind mittlerweile alle in der Wurst & wir haben keine Schafe mehr zum Arbeiten. Versuche mit anderen nicht eingehüteten und schlecht gepflegten Leihschafen schlugen bisher fehl. Ob es doch irgendwann eigene Schafe gibt? Oder Laufis? Könnten wir ihnen gerecht werden? Wir sind gerade ein wenig ratlos.
Brandheisse Neuigkeiten: Bis August scheinen wir jetzt erstmal wieder versorgt zu sein. Mal sehen, was wir danach auf die Beine stellen können...


15.03.2010, Hütetraining 6 und 7/2010

Beim Hüten gehts weiterhin wellenförmig voran. Nachdem Smilla letztes Mal kaum ansprechbar war (Notiz an Micha: Fütterung von trockenem Brot immer erst nach Smillas Training!), ging es gestern eigentlich ganz gut. Nach den ersten fünf Minuten, die Smilla immer braucht um sich zu aklimatisieren und ein bißchen Schafgeschmack ins Maul zu bekommen, arbeitete sie, bis auf ein paar Aussetzer, sehr ruhig und konzentriert. Wir haben nur einen kurzen Abstecher zu den Schäfchen gemacht, um Smilla nach dem Hundeführerschein nicht allzuviel zuzumuten. Es ging hauptsächlich um Outruns. Wir nutzten ein Stück Gestrüpp, um Smilla an den weiten Bogen um die Herde zu gewöhnen. Hinter der Herde angekommen, sollte Smilla dann warten. Einige Male hat das echt perfekt geklappt. Noch vor ein paar Monaten hätte Smilla sich nie und nimmer so weit gelöst. Ganz davon zu schweigen sie zum Stoppen zu bringen. Es wird...
Beim Spielen mit anderen Hunden zeigt Smilla oft so ein tolles Hüteverhalten, fast vergleichbar mit dem Anschleichen von Border Collies. Das lässt blicken, wieviel mehr Potential noch in Smilla steckt. Wir müssen es nur rauskitzeln...


15.03.2010, Fortschritte Hundeführerschein

Die letzten beiden Treffen für den Hundeführerschein liefen echt gut. Letzte Woche waren wir bei strahlendem Sonnenschein unter hunderten anderer Spaziergänger am Wiesbadener Rheinufer. Keine peinlichen Vorkommnisse. Kein Hochspringen und jederzeit abrufbar. Guter Hund! Wir müssen ihr oft einfach ein bißchen mehr zutrauen.
Gestern haben wir uns in der Nähe der Schäfchen auf einem gut frequentierten Wanderweg getroffen. Ablegen, -setzen und -stellen sowie Abruf unter Ablenkung. Bombig! Schwierig wird es nur, wenn wir es bei der Prüfung mit Wasser von unten oder oben zu tun bekommen. Aber wer kann es Smilla verübeln, dass Sie nicht gerne auf nassen Wiesen rumliegt oder sitzt? Worst Case Scenario für die Prüfung:
Es fängt an zu regnen. Der Boden ist aufgeweicht und matschig. Wir durchqueren einen Kindergeburtstag. Überall hyperaktive Kinder, die mit ihren Hauskatzen spazieren gehen und sich mit Hamburgern bewerfen. Wir gehen eine steile Treppe hinunter zum Waldrand. Unten angekommen hüpft Bambi quer über den Waldweg und verschwindet kurz darauf im Unterholz : )


01.03.2010, Hütetraining 5/2010

Frauchen war krank. Herrchen musste ran. Hat er gut gemacht. Smilla auch... Geübt haben wir Richtungskommandos und das Einsammeln im weiten Bogen. Smilla wurde also ums Herrchen geschickt und sollte in der berühmten "gedachten Kreislinie" um die Schafe weiter laufen. Nachdem sie sich ein paar Meter gelöst hat sollte sie "WARTEN"oder ins "PLATZ". Hatte das gut geklappt, durfte sie die Böckchen einsammeln und herbringen. Manchmal kreuzte Smilla vor der Herde bzw. stürmte direkt auf die Böckchen zu und mißachtete das gegebene Richtungskommando. Für uns bedeutete das, dass wir den Abstand zwischen Herrchen und Herde ein wenig zu groß gewählt hatten. Also Übung leichter machen und von vorne beginnnen...
Später haben wir noch ein paar "WALK ON" Übungen gemacht bei denen sich Herrchen hinter Smilla aufhielt. PLATZ, dann nach einem ein paar Sekunden andauerndem LOOK SHEEP, WALK ON und wieder ins PLATZ, am besten noch bevor Smilla ihren Turbo einschaltet und eigenmächtig Schafe jagen geht :)
Ein gutes Training. Herrchen ist stolz wie bolle...


01.03.2010, Fortschritte Hundeführerschein

Auch beim Hundeführerschein gehts voran. Ablegen, -stellen oder -setzen unter Ablenkung ist zwar immernoch schwierig, aber wir üben fleissig und es wird besser. Trainingsort ist momentan ein nahe gelegener Supermarktparkplatz. Viele Menschen, eine Menge laute Autos und Einkaufswagen, dazu ein paar fremde Hunde. Eine gute Mischung : )
Schwierigkeiten macht weiterhin der Maulkorb. Anziehen ist kein Problem - gibt immer lecker Sachen. Nur laufen kann man mit dem Ding halt nicht. Wird schon...
Aus Übungszwecken haben wir gestern die BHV-Hundemesse in Flörsheim besucht. Smilla war mal wieder total cool. Sie ist und bleibt ein Prüfungshund. Wenns ernst wird kann man sich auf sie verlassen. Sie hat nur zwei oder drei Menschen angesprungen... : )
Auch daran müssen wir noch ein bißchen arbeiten. Allerdings hat sich im Training gezeigt, dass der Hund auch anders kann, wenn er die nötige Aufmerksamkeit kriegt (SITZ + ein kontinuierlich gemurmeltes BLEIB + Handzeichen). Das erschwert es uns natürlich die Leute, die auf uns zu kommen, angemessen zu begrüßen, verhindert aber, dass Smilla die Menschen auf ihre Art angemessen begrüßt. Ein Zwiespalt mit dem wir leben können. Für die Prüfung wird es schon reichen...
Interessant war eine Vorführung zum Thema "Tellington Touch" bei der Smilla auf die Bühne durfte. Trotz aufregender Umgebung und fremder Frau lag sie zwei Minuten später wirklich entspannt auf dem Behandlungstisch. Zu Hause angekommen haben wir ihr gleich mal ein Körperband angelegt, welches die Körperwahrnehmung verbessern soll. Ideal für Smilla, von der wir manchmal glauben, sie meint sie wäre ein Zweibeiner. Eigentlich mag sie keine Treppen, wenn sie diese nicht möglichst schnell hoch und runter laufen kann. Treppenlaufen an der Leine gefällt ihr also nicht wirklich. Nach Anlegen des Körperbandes ist sie gestern ganz bewusst und langsam die Probetreppe hoch und runter marschiert. Echt kaum zu glauben!


11.02.2010, Da war doch was...

foto Wie peinlich. Kaum ist der Hund erwachsen vergessen wir schon ihren Burzltag. Also Smilla: Auch auf diesem Wege alles Gute.
Wir haben dich trotzdem lieb : )
Jetzt machen wir uns mal schnell auf die Suche nach einem Geschenk und einem besonderen Abendessen für die Dame. Vielleicht ein bisschen Lammfleisch?


05.02.2010, Hütetraining 3 und 4/2010

Zwei Hütetrainings in zwei Tagen. Wunderbar! Die selbe Übung wie zum Abschluss des letzten Trainings. "PLATZ" auf Distanz ohne Handzeichen, dabei immer die eigene Position verändern. Ganz wichtig, denn gerade beim Hüten müssen die Kommandos unabhängig von der Position des Handlers ausgeführt werden.
Heute gab es das Ganze wieder in Form eines Intervalltrainings im Wechsel mit einem Border Collie, was Smilla und Frauchen Zeit zum Verschnaufen verschaffte. Macht viel Spass und führt dazu, dass Smilla viel länger konzentriert arbeiten kann.
Bei den "PLATZ"-Übungen belohnen wir Smilla variabel. D.h. bei einem gut ausgeführten Kommando gibt's KLICK und Leckerli. Bei mehreren guten "PLATZ" in Folge gibt's die Superbelohnung: "WALK ON" und Schafe einsammeln. Schlecht oder spät ausgeführte Kommandos werden ignoriert. Nach jeder Übungseinheit wird der Hund zum Verlassen des Roundpens aufgefordert. Das allerdings mit Leckerli, damit auch das "RAUS" in Smillas Spatzenhirn positiv verknüpft wird.
Zum Ende hin ist Smilla wieder ein paar Mal in die Herde reingestürmt. Es ist ein schmaler Grat zwischen einem guten "WALK ON" und einem Blitzstart in Richtung Schafe. Nicht leicht zu Clickern! Nächstes Training wollen wir eben daran arbeiten. Hund mit Richtungskommando um uns abrufen und ein langsames (!) Fortsetzen des Bogens, d.h. das Lösen vom Frauchen und das Einsammeln der Herde, clickern. Wir sind gespannt.


05.02.2010, Fortschritte beim Hundeführerschein

Eigentlich nichts Neues. Begrüßung ohne Hochhüpfen weiterhin das schlechteste Prüfungsfach. Auch Micha weiss nicht wirklich weiter. Hilft nur zu versuchen durch konsequentes Ablenken und Absetzen bzw. -legen die Erregung im Zaum zu halten. Unmöglich wird es die Prüfung zu bestehen falls Katzen, Kaninchen oder andere Beutetiere eingesetzt werden : ) Für mehrere Minuten unter Ablenkung in einem Kommando zu verharren kommt auf Platz drei der "Schaffen wir nicht"-Hitliste. Wahrscheinlich läuft es doch auf die abgespeckte Führerscheinversion mit Leine hinaus. Mal sehen...
Die letzte Trainingsstunde haben wir wegen Krankheit sausen lassen. Auf dem Stundenplan: Zugfahrt und Besuch in einem Café. Holen wir bald auf eigene Faust nach! Im Kaffeetrinken sind wir spitze : )


24.01.2010, Hundeführerschein 8: Der tut nix!

Motto: Zwei Schritte vor und einer zurück. Diesmal war der Schritt zurück dran. Es fing damit an das Smilla schon auf dem Weg zum Treffpunkt sehr aufgeregt war. Angekommen steigerte sich die Aufregung zu einem kontinuierlichen Jammern. Überall Menschen und Hunde, aber keinen darf man begrüßen...
Da fast alle Hunde ein wenig angespannt waren gab es ersteinmal ein paar Entspannungsübungen: Grundkommandos, NEIN-Keks und kleine Suchspielchen. Dann wurden wieder Hunde- und Menschenbegegnungen geübt. Das Ziel ist ein entspannter Hund an lockerer Leine. Soweit so gut.
Smilla freut sich allerdings so sehr über andere Menschen, dass sie diese einfach anspringen muss. Im angeleinten Zustand heisst das: sie stellt sich auf die Hinterbeine und zieht. Rückruf schwierig da kaum ansprechbar...
Beim Rückruftraining mit Ablenkung in Form eines anderen freilaufenden Hundes wurden dann alle Hemmungen über Bord geworfen und sämtliche Menschen in der näheren Umgebung angesprungen bevor sie brav auf den Rückruf reagierte. Der andere Hund war total uninteressant.
Wie zum Teufel kriegen wir den Hund soweit das er die Menschen auf allen vieren oder gar im "SITZ" begrüsst? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder man erzieht die Menschen den Hund zu ignorieren sobald er sie anspringt. Diese Alternative wurde von uns bisher propagiert und hat sich als unmöglich herausgestellt. Standardantwort: "Das macht doch nichts." Oder man versucht den Hund durch ein Abbruchsignal am Anspringen zu hindern. Auch das haben wir die letzten anderthalb Jahre vergeblich versucht. Bleibt eigentlich nur Smilla schon frühzeitig auf uns zu konzentrieren und vieleicht bei Kontakt mit anderen Menschen wenn möglich erstmal an der Leine zu halten. Fazit: Wenn der Maulkorb uns nicht die Prüfung versaut, dann ist es der aufdringliche Hund :)


24.01.2010, Hütetraining 2/2010

Gestern gings wieder zu den Schafis. Zusammen mit einer netten BC-Hündin, die wir ungefähr ein Jahr lang nicht gesehen hatten. Die letzte Erinnerung: ein durchgeknallter Border, der nicht vom Kreiseln um die Schafe abzubringen war. Gestern haben wir dann einen ganz anderen Hund kennengelernt. Ständig mit den Augen bei den Schafen, aber trotzdem immer ansprechbar. Toll mal von einem anderen Hund gespiegelt zu bekommen, wohin ein einzelnes Training in der Woche führen kann.
Smilla war ein wenig aufgeregter als das letzte Mal. Es ist, zumindest bei Smilla, ein himmelweiter Unterschied, ob man auf der eigenen Koppel oder irgendwo anders trainiert. Trotz der Aufregung zeigte Smilla aber doch gute Aktionen und hörte gut auf die Kommandos.
Der Aufbau des Trainings hat uns sehr gut gefallen. Micha hat so eine Art Intervalltraining gemacht bei dem Smilla immer im Wechsel mit dem Border an die Schafe konnte. Die Dauer der Intervalle steigerte sich im Laufe des Trainings auf ungefähr fünf Minuten.
Erst wieder Richtungskommandos außen am Roundpen, dann ein wenig freies Arbeiten und zum Ende hin eine Übung um Smilla einen größeren und vollständigen Bogen um die Herde einzubläuen: Zwei kleine Lücken im Roundpen, Hund draussen, Frauchen drin. Richtungskommando bis zur Lücke und dann ins "PLATZ". Wenn Smilla alle Kommandos richtig umgesetzt hatte durfte sie Frauchen zur Belohnung die Schäfchen zutreiben. Die Übung soll der Tendenz entgegensteuern, dass Smilla immer schon kurz hinter der Herde abknickt und direkt auf die Schafe zusteuert anstatt sie in weitem Bogen einzusammeln.
Beim freien Arbeiten gab es wieder einmal einen entscheidenden Tipp von Micha: Frauchen sollte ihren Abstand zu den Schafen vergrößern. Und siehe da auch Smilla konnte gleich mit mehr Abstand arbeiten - zumindest solange bis sie hinter die Herde kam. Erinnerung an uns selbst: extralangen Hütestab mitbringen ; )


21.01.2010, Hundeführerschein 7

Nach einer längeren Winterpause in der wir nur wenig an den Prüfungsinhalten des Hundeführerscheins gearbeitet haben gings am Sonntag wieder weiter. Rückruf und Leinenführigkeit auf dem Stundenplan. Kein Problem für Smilla. Quasi ihre Paradedisziplinen. foto Nur wenn ihr Micha, unsere Trainerin, über den Weg läuft vergisst sie Frauchens Rufen und nimmt sich Zeit für eine kurze Begrüßung. Micha darf bei der Prüfung also nicht anwesend sein :)
Uns haben die Übungen wie immer Spaß gemacht. Smilla wäre allerdings lieber mit den anderen Hunden durch den tiefen Neuschnee getobt. VERBOTEN!
Momentan arbeiten wir täglich daran Smilla an den Maulkorb zu gewöhnen. Das Tragen eines Maulkorbs und das ordnungsgemäße Fixieren des Hundes sind auch Prüfungsinhalte. Sehr wichtig bei so einer Kampfmaschine wie Smilla ;) Mit reichlich guten Leckerlis erträgt sie es eigentlich tapfer. Schwierig wird es erst sobald sie ein paar Schritte gehen soll. Sofort geht die Pfote in Richtung Schnauze. Den Kopf zu heben ist auch schwierig. Was für ein besch§%&=# Hundeleben!


21.01.2010, Hütetraining 1/2010

Nachdem die Böckchen uns also leider wieder verlassen haben, fahren wir jetzt wieder zu Micha zum Trainieren. Es war uns eine Genugtuung zu hören, daß die anderen Hunde nicht mit den Böckchen zurechtkommen. Nur Smilla darf in ihre Nähe ohne dass die jungen Männer direkt in Panik ausbrechen und die Flucht antreten. Die Jungs sind halt sehr sensibel...
Als erste Übung gab es ein paar Richtungskommandos - Frauchen und Schafe innen, Smilla ausserhalb des Roundpens. Klappte ganz gut, wenn man von kleineren Stellungsfehlern und Verwechslungen auf Frauchens Seite absieht :) Die zweite Übung konzentrierte sich auf das "WALK ON", das direkte Zulaufen auf die Herde. Dazu haben wir eine kleine Lücke in den Roundpen gemacht, Smilla davor ins "PLATZ" gelegt und dann mit "WALK ON" aufgelöst. Nachdem Smilla so ein paar Meter auf die Schafe zusteuerte wieder sollte sie wieder ins "PLATZ". Nach ungefähr zwanzig Wiederholungen ging es dann ans freie Arbeiten. Hier konnte Smilla wirklich glänzen. Genau das haben wir die letzten drei Monate fast täglich trainiert. Smilla war nachdem sie sich ein wenig ausgetobt hatte (ohne geht es immer noch nicht :) voll konzentriert. Die Rute völlig entspannt. Frauchen hat Smilla mit den Richtungskommandos um die Herde geschickt und dabei darauf geachtet, dass Smilla nicht in die 12Uhr-Position kommt. Denn sonst verfällt sie gerne gleich ins "WALK ON" und versucht Frauchen die Schafe zuzutreiben.
Das "STEH" haben wir, um es mit Blick auf die Führerscheinprüfung nicht abzunutzen (es funktioniert an den Schafen machmal nicht wie es soll :), durch ein "WARTEN" ersetzt. Macht auch mehr Sinn, denn wenn ein Schaf wie die gute alte Rosalie - wir werden sie nie vergessen - auf Smilla zusteuert sollte es ihr selbst überlassen sein, ob sie stehenbleibt oder die Flucht antritt ;) Funktionierte bombig! Wir alle drei haben mit dem Besuch der Böckchen viel Selbstvertrauen im Umgang mit den Schafen gewonnen.


05.01.2010, Frohes Neues allerseits...

Silvester haben wir vor allem Emily zuliebe in der ruhigen Eifel verbracht. Mit nur wenig Knallerei und vielen anderen Hunden. Tolle Sache!
Ansonsten geht das Jahr hier beschaulich los. Die Böckchen haben ganze Arbeit geleistet und die gesamte Koppel einmal bearbeitet. Leider sind sie jetzt nur noch eine Woche bei uns. Wir haben sie alle schrecklich lieb gewonnen. Für Smilla gehört der tägliche Kontrollgang auch schon zur Routine. Schön war's mal wieder! Mal schauen was das Jahr so bringt...
Von heute gibt's ein paar wunderschöne Fotos. Smilla ist ja so fotogen ;)