* Australian Shepherd *

Die Geschichte des Aussies ist noch nicht bis ins Letzte geklärt. Alle sind sich einig, dass die Rasse sich im frühen 20.Jh in Nordamerika zu formen begann. Startpunkt der Geschichte des Aussies ist der Import von großen Schafherden aus Australien im Zusammenhang mit der Besiedlung des amerikanischen Westens. Mit den Schafen kamen auch die Ahnen des Aussies. Die Ursprünge der Rasse werden in englische Farmcollies, baskischen und spanischen Schäferhunden und auch altdeutschen Hütehunden vermutet.
Bevor wir hier aber die gesamte Entwicklung der Rasse aufrollen sei auf folgende Websites verwiesen:
"Las Rocosas Australian Shepherds" & "Herding on the Web"
Hier findet ihr die wohl besten Artikel über die Historie des Aussies im Web.


Jay Sisler 1954
© Hartnagle Family Archives

Zum beliebten Familienhund wurde der Aussie erst im Laufe der Nachkriegszeit parallel zu der gesteigerten Popularität des Western-Reitens. Vor allem die legendären Vorführungen von Jay Sisler und seinen Hunden auf Rodeos und ähnlichen Veranstaltungen in den 1950er Jahren trugen hierzu bei.

Aussies können ihre Besitzer sehr auf Trab halten. Sie lernen meist schnell. Das betrifft allerdings nicht nur den Grundgehorsam und ähnliches, sondern auch jegliches Fehlverhalten. Der Aussie ist kein Familienhund, der einfach so im Alltagsgeschäft mitläuft. Er will gefordert & gefördert werden! Wer sich für eine genaue Beschreibung der Äußerlichkeiten und Wesensmerkmale des Aussies interessiert, der sollte einen Blick auf die Festlegungen des FCI werfen.
Schon früher wurden die "little blue dogs" nicht nur wegen ihrer Intelligenz und ihres guten Hütetriebes geschätzt, sondern auch wegen ihrer wunderschönen Fellfarben.